Wenn der Smog in Städten quälend wird
Smog in Städten – Immer noch und leider auch immer wieder ein Problem in Deutschen Städten. Während in anderen Ländern wie Italien die Problematik überdeutlich ist – man stelle sich vor, 22 Städte in Norditalien bereits über alle Grenzwerte hinaus – so ist es auch hier alles andere als sauber in der Luft.
Denn Sommerzeit ist Urlaubszeit aber ebenso auch Smog Zeit. Die Werte in den Städten klettern simultan mit dem Thermometer, die Laune und Stimmung wird nachweislich getrübt, denn der Dreck in der Luft wirkt sich merkbar auf die Psyche des Menschen aus, wie Umweltpsychologen belegen können. Hauptverantwortlich für die vielen Feinstaubpartikel ist nach wie vor der Kraftfahrzeugverkehr. Es gibt in Deutschland mehr zugelassene KFZ pro Kopf als je zuvor, kaum ein Haushalt in Deutschland steht noch ohne eigenes KFZ da. In Deutschland sind von den Bundesländern in den jeweiligen Smogverordnungen verkehrsbezogene Maßnahmen festgelegt, die bis zum Fahrverbot reichen. Auch ist die Einführung der Umweltplakette ein großer Schritt in Richtung Luftentlastung, denn gerade in Ballungszentren ist die Smog Gefahr entsprechend hoch.
Smog ist treffenderweise eine Verbindung aus den beiden englischen Wörtern “Smoke” (Rauch) und “Fog” Nebel. Denn deutlich wahrnehmbare Verunreinigungen der Atmosphäre fühen zur Trübung und Verminderung der Sichtweite. Auch Reizungen der Augen, und Atemwegsorgane (besonders bei Menschen die Vorerkrankungen wie Asthma und chronischer Bronchitis aufweisen), Kreislaufbeschwerden und sogar Herzbeschwerden sind auf den grauen Schleier zurückzuführen. Wer hier sehr vorbelastet ist wird von den Ärzten oftmals angehalten, eine Feinstaubmaske zu tragen. Diese sind in vielen Baumärkten erhältlich, sowie in Apotheken und teilweise auch bei den Hausärzten.
Doch sollten Sie sich nicht alleine auf die Maßnahmen der Bundesregierung und der Bundesländer verlassen, auch die industrielle Maßnahmen sind eher langfristiger Natur denn kurzfristiger. Vielmehr ist immer noch jeder Einzelne gefragt ob er wirklich das KFZ benutzt oder nicht. Auch ist das Umsteigen auf Bus und Bahn oder dem Umweltfreundlichsten Fortbewegungsmittel – das Fahrrad – immer noch die beste Alternative. Auch das Gründen einer Fahrgemeinschaft macht durchaus Sinn, denn Smog ist das Thema von jedem Einzelnen.
Bildquelle: © Monika Hollacher (pixelio.de)Comments are currently closed.
Verkehrswende Münster